- Beschreibung
- Spezifikationen
Tubtainer
Tubtainer ist ein nutzerfreundliches Elektroheizgerät mit einer Filteranlage. Das System besteht aus einem elektrischen Heizgerät, einer Umwälzpumpe, einem Filter und einer Steuereinheit.
Für die Aufrechterhaltung der Wasserwärme werden je nach Aussentemperatur nur einige Zehn-Cent-Stücke an Strom pro Tag verbraucht. Das Wasser im Badezuber bleibt dank der integrierten, automatischen Filteranlage sogar wochenlang badetauglich, wenn die erforderlichen Wasserpflegemittel im Badezuber verwendet werden. Die Filterkartusche ist abwashbar und leicht zu ersetzen. Die gewünschte Temperatur kann von der Steuereinheit geregelt werden, und das Thermostat kontrolliert die Temperatur. Das Tubtainer-Heizgerät kann neben einem konventionellen holzbefeuerten Ofen verwendet werden. Die Badetonne kann auch ausschliesslich mit Strom beheizt werden. Ein Elektroheizgerät ist eine gute Alternative, wenn die Holzbefeuerung nicht möglich ist.
Die empfohlene Betriebstemperatur des Geräts beträgt +5 °C - +40 °C, sowie unter Aufsicht -20 °C - +5 °C.
Tubtainer2 befindet sich in einem schönen, lackierten Metallkasten.
Beachten Sie, dass das Gerät kein Netzkabel oder Fehlerstromschutz enthält.
Da das Produkt unter den Standard EN 60335-2-60: 2003 fällt, muss es über einen Festanschluss oder eine halbfeste Installation mit dem Stromnetz verbunden werden. Diese Arbeiten dürfen nur durch einen Elektriker durchgeführt werden.
- Das Gerät soll immer mit Fehlerstromschutzschalter ausgestattet werden.
- Gesamtleistung ist ca. 2,3 kW / 3,3kW.
- Der elektrische Anschluss soll immer mit für den Aussengebrauch geeignete 3 x 1,5 mm2 (2kW) oder 3 x 2,5mm2 (3kW) Gummikabel angeschlossen werden.
- Filterkiste ist mit Wasserablauf und Kabeldurchführungen versehen, wodurch das Kabel in den Schaltkasten geführt werden soll.
Whirlpoolfilter, Poolfilter, Filter für Hottub und Badefass
Filter Grundprinzip: Was sind „Filterbälle“ überhaupt?
Alle (Fibalon, Aqualoon & Co.) ersetzen klassischen Filtersand oder Glas im Poolfilter.
Sie bestehen aus Kunststofffasern (Polymer/Polyester), die Schmutz festhalten.
Der grosse Unterschied liegt in:
- Faserstruktur (glatt vs. aktiviert)
- Aufbau (lose Kugel vs. Hightech-Faserverbund)
- Filterschärfe (Mikron-Bereich)
- Herstellung & Qualitätskontrolle
Fibalon – der „High-End“-Pionier der Polymerfaser Filter
Herkunft & Erfinder
- Entwickelt von der Firma FIBALON GmbH (Deutschland)
- In Kooperation mit Hochschulen (z. B. Nürnberg)
- Original-Erfinder der Filterbälle-Technologie
Technologie
- basiert auf aktivierten Polymerfasern (nicht nur lose Watte!)
- inspiriert von Moos-Strukturen in der Natur
- spezielle DyFix®-Faserfixierung
Filterleistung
- ca. 8–10 Mikron Filterschärfe
- bis zu 99,5 % Rückhalt
- antibakteriell (Silberionen)
Produktion
- Made in Germany
Fazit
Technisch das beste und durchdachteste System
Eher „Ingenieursprodukt“ als Massenware
Aqualoon – der günstige Standard
Hier ein typisches Beispiel:
Gre Aqualoon Filtermedium
Preisgünstige Standard-Filterbälle aus Polyester für Sandfilteranlagen.
Herkunft
- Marke GRE (Spanien)
- Produktion meist Asien (China) (branchenüblich, nicht immer transparent)
Technologie
- einfache Polyester-Faserkugeln
- keine spezielle Oberflächenaktivierung
Filterleistung
- meist 10–50 Mikron (realistisch eher schlechter als angegeben)
- keine antibakterielle Wirkung
Fazit
Funktioniert – aber eher Einsteiger-/Budgetlösung
Physikalisch deutlich einfacher als Fibalon
„Andere Filterbälle“ (No-Name & Marken)
Beispiele:
Polysphere Filterbälle, Effiziente Filterbälle für sauberes Wasser im Pool, Filter Balls, Hochwertige Filterbälle für Poolreinigung, Leichte Filterbälle, ideal für Poolfilter, Filterbälle, Grosse Packung Filterbälle für effektive Poolpflege
Typische Eigenschaften
- Material: Polyester-Watte
- Herstellung: meist China
- kaum Qualitätskontrolle oder Patente
Probleme mit Filterbällen
- verklumpen schneller
- geringere Schmutzaufnahme
- oft ungenaue Mikron-Angaben
Viele sind praktisch Aqualoon-Klone
Direkter Vergleich
|
Eigenschaft |
Fibalon |
Aqualoon |
No-Name Filterbälle |
|
Herkunft |
Deutschland |
Spanien / Asien |
meist China |
|
Erfinder |
✔️ ja |
❌ nein |
❌ nein |
|
Material |
Hightech Polymerfasern |
Polyester |
Polyester |
|
Filterschärfe |
~8 µm |
~10–30 µm |
oft >20 µm |
|
Struktur |
aktivierte Fasern |
lose Fasern |
lose Fasern |
|
antibakteriell |
✔️ |
❌ |
❌ |
|
Lebensdauer |
hoch |
mittel |
eher gering |
|
Preis |
hoch |
mittel |
günstig |
Welche Filterbälle haben die besten Filtereigenschaften?
Kurz gesagt:
🥇 Fibalon → beste Filterleistung
- feinste Filtration
- höchste Schmutzaufnahme
- stabil und langlebig
🥈 Aqualoon → solide Mittelklasse
- okay für kleine Pools
- Preis/Leistung gut
🥉 No-Name → nur bedingt empfehlenswert
- oft schlechtere Filterwirkung
- schneller Verschleiss
Ehrliches Fazit
- Wenn du wirklich klares Wasser willst (auch bei feinem Schmutz) → Fibalon
- Wenn du günstig filtern willst und keine High-End-Leistung brauchst → Aqualoon
- Wenn du No-Name kaufst → du kaufst meistens einfach „billige Watte in Kugelform“
- Aus Erfahrung und im Praxistest können diese «günstigen» Filter verklumpen und so zu Beschädigungen an der Pumpe führen – «Wer billig kauft – kauft zwei Mal»
Wenn man Fibalon nur als „Filterbälle“ bezeichnet, unterschätzt man das Produkt ziemlich stark. Es ist eigentlich ein technisch entwickeltes Filtermedium, das sich deutlich von den typischen Watte-Bällchen unterscheidet.
Was Fibalon wirklich ist
Fibalon besteht nicht einfach aus losem Polyester, sondern aus einem mehrschichtigen Faserverbund:
- unterschiedlich dicke Fasern (fein + grob kombiniert)
- spezielle Oberflächenaktivierung
- dreidimensionales „offenes“ Gefüge
Dadurch entsteht eine Art Tiefenfilter, nicht nur ein Oberflächenfilter.
Man kann sich das wie ein sehr feines, elastisches Netzwerk vorstellen, durch das das Wasser hindurchfliesst – und dabei Schmutz in mehreren Stufen hängen bleibt.
Wie die Filterung genau funktioniert
1. Mechanische Filtration
- Grobe Partikel bleiben außen hängen
- feinere dringen tiefer ein
è klassische Tiefenfiltration (ähnlich wie bei Glas oder Sand, aber feiner)
2. Adhäsion (Anhaften)
- Die Fasern sind so behandelt, dass Schmutz aktiv angezogen wird
è nicht nur „hängen bleiben“, sondern haften
3. Mikrofiltration
- Partikel bis etwa 8 Mikron werden entfernt
è das ist: - feiner als menschliches Haar (~50–70 µm)
- feiner als viele Sandfilter (~20–40 µm)
Die wichtigsten positiven Eigenschaften
Sehr feine Filterleistung
Das grösste Plus
- entfernt auch:
- Pollen
- feinen Staub
- Algenreste
- sorgt für sichtbar klareres Wasser („polishing effect“)
Das ist der Grund, warum viele nach Umstieg sagen:
„Das Wasser sieht plötzlich kristallklar aus“
Hohe Schmutzaufnahme
- kann viel mehr Schmutz speichern als Sand
- durch die Tiefe des Materials verteilt sich der Schmutz
Ergebnis:
- Filter verstopft langsamer
- längere Laufzeiten möglich
Geringerer Druckverlust
- Wasser fliesst leichter durch als durch Sand
- dadurch:
- bessere Pumpeneffizienz
- oft weniger Stromverbrauch
- Besonders relevant bei kleineren Poolpumpen
4. Antibakterielle Wirkung
- Fibalon enthält eine Silberionen-Ausrüstung
- Wirkung:
- hemmt Bakterienwachstum im Filter
- reduziert Biofilm-Bildung
Wichtig: ersetzt keine Desinfektion im Pool, unterstützt sie aber
Kein Verklumpen wie bei Billigbällen
Ein grosses Problem bei normalen Filterbällen:
- sie werden zu einer kompakten Masse
- Wasser sucht sich „Kanäle“ → schlechte Filterung
Fibalon:
- behält seine Struktur
- bleibt durchlässig
dadurch konstant bessere Leistung
Weniger Rückspülen notwendig
- speichert Schmutz effizienter
- muss seltener gereinigt werden
spart:
- Wasser
- Chemie
- Zeit
Leicht & einfach zu handhaben
- extrem leicht (ersetzt viel Sandgewicht)
- kein Schleppen von 25-kg-Säcken
Umweltaspekt (bedingt)
- längere Lebensdauer als viele Billigprodukte
- weniger Wasserverbrauch beim Rückspülen
aber: bleibt ein Kunststoffprodukt
Ehrliche Einschränkungen
Damit du ein realistisches Bild hast:
- teurer als Aqualoon & Co.
- bei falscher Anwendung (z. B. zu voll gepackt) → Leistung sinkt
- nicht jede Filteranlage ist optimal dafür eingestellt
- die meisten Filter können auf Fialon angepasst werden
Kurz gesagt
Fibalon ist:
kein „Filterball-Spielzeug“, sondern
ein hochentwickeltes Faserfiltermedium
mit Fokus auf:
- maximale Feinfiltration
- stabile Struktur
- hohe Effizienz
Fazit
Die Stärke von Fibalon liegt nicht in einer einzelnen Eigenschaft, sondern in der Kombination:
✔ sehr feine Filterung
✔ hohe Kapazität
✔ stabile Struktur
✔ gute Hydraulik
Deshalb ist Fibalon technisch den meisten anderen Filterbällen überlegen.